Beiträge von arne

Gegen Kürzungen im Bildungsbereich – Demo & Kundgebung am 14. Dezember 2011 in Potsdam

Demo gegen Bildungskürzungen in Brandenburg am 14.12.2011 in Potsdam

Das Aktionsbündnis für Bildung und Wissenschaft veranstaltet am Mittwoch den 14.12.2011 einen Aktionstag für das Recht auf gute Bildung.

Hintergrund sind die im Landeshaushalt 2012 geplanten Kürzungen im Bildungsbereich. Für den Hochschulbereich sind Kürzungen von ca. 12 Mio. geplant, davon würden auf die Universität Potsdam ca. 5 Mio. entfallen.

Treffpunkt ist das Filmmuseum (12 Uhr). Nach der Demonstration wird es gegen 13 Uhr eine Abschlusskundgebung mit Konzert am Minsk geben.

- Keine Kürzungen in Wissenschaft und Bildung in Brandenburg -

Das Aktionsbündnis fordert:

  • Keine Kürzungen in den Bereichen Bildung und Wissenschaft
  • Deutlich mehr finanzielle und personelle Ressourcen für die Bereiche Bildung und Wissenschaft
  • Bessere Lern-, Studien- und Arbeitsbediungen in KiTa, Schule. Hochschule, Ausbildung und Weiterbildung

Wer ist Sabine Kunst?

Wer ist Sabine Kunst? – so titelt die Berliner Morgenpost über die frisch gebackene Wissenschaftsministerin Brandenburgs.

Sabine Kunst gilt als Macherin: Die Präsidentin der Universität Potsdam war im vergangenen Jahr Hochschulmanagerin des Jahres. Die Zeitung „Financial Times Deutschland“ und das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) würdigten damit, dass Kunst weitreichende Reformen vorangetrieben habe. Außerdem sei die 55- Jährige erfolgreich im Wettbewerb um Studenten und Professoren. Jetzt soll sie in das Brandenburger Kabinett als neue Bildungsministerin eintreten.

Wer sich kritischer über unsere (bald) ehemalige Uni-Präsidentin informieren will, ist in diesem Blog genau richtig. Eine Google-Anfrage auf unseren Seiten bringt spannende Einblicke fernab vom Springer/Bertelsmann-Spin.

Bildungshäppchen, 5. März 2010

In den USA protestierten gestern Tausende Studenten beim National Day of Action to Defend Public Education gegen die fortschreitende Privatisierung öffentlicher Hochschulen. In der wahrscheinlich besten amerikanischen Nachrichtensendung Democracy Now gab es gestern einen ausführlichen Bericht darüber, inklusive einem Interview mit Aktivisten von der UC Berkeley. Gouvernator Schwarzenegger kam in einem O-Ton zu Wort, in dem er bemängelte, dass Kalifornien mehr Geld in Gefängnisse als in Bildung investiert.

In Berlin verschiebt sich derweil der Start der zentralen Schülerüberwachungsdatei, weil in vielen Schulen weder schnelle Internetanschlüsse noch „sichere“ Räume für die benötigten Server zur Verfügung stehen. In Brandenburg geht der geplante Kontrollwahn noch einen Schritt weiter:

Daten, die bislang nur lokal in Aktenschränken oder in Schulrechnern lagern, wandern auf einen zentralen Server in Potsdam. Digitalisiert lägen dort nicht nur Stammdaten der Schüler, sondern auch ihre Noten inklusive Beurteilungen des Sozialverhaltens, Angaben „zur Schwimmfähigkeit“ und Infos über das Engagement in Gremien. Auch, ob ein Kind an der Schulspeisung teilnimmt oder in welcher Sprache sich die Eltern unterhalten, soll an den Zentralrechner übermittelt werden.