Archiv für Dezember 2009

Perspektivenplenum am Montag, 21. Dezember

Liebe Kommiliton_innen und Mitwirkende der Audimax-Besetzung,

die Studierendenschaft der Universitaet Potsdam hat vor etwa zwei Monaten erneut konkrete Forderungen an die Universitaetsleitung und die Landespolitik gestellt. Wir als Besetzende sehen uns diesen verpflichtet und werden sie solange mit den dafuer notwendigen Mitteln einfordern, bis die Forderungen konkret umgesetzt sind.

Wichtig ist uns, dass der breite Diskussionsprozess der Studierenden wie bisher sichergestellt ist. Die Proteste, Erfahrungen und Erfolge der letzten Wochen haben deutlich gezeigt, dass ein Raum für intensive bildungspolitische Auseinandersetzungen notwendig und wirksam ist.

Im Zuge des Perspektivplenums der Besetzenden am Mittwoch, 17. Dezember 2009, im Audimax wurde über das weitere Vorgehen debatiert. Dabei kam es zum Vorschlag, vom Audimax in andere Räume ausreichender Größe umzuziehen, sofern diese ebenfalls zentral gelegen,´und für alle interessierten Studierenden als Freiraum kontinuierlich nutzbar sind.

Es besteht das Angebot, dass bis zur Schaffung einer dauerhaften raeumlichen Loesung für studentische Diskussionsprozesse die Foyerraeume unterhalb des Audimaxes, auch außerhalb der aktuellen Besetzung, weiterhin von den Studierenden genutzt werden koennen.

Wir wollen diese Option und die weiteren Perspektiven des Protestes diskutieren.

Alle Studierenden sind herzlich eingeladen und aufgefordert teilzunehmen und ihre Interessen zu artikulieren.

Kommt zahlreich und beteiligt euch am 21.12.09 um 18 Uhr im Audimax am Neuen Palais! Für Leute, die nicht analog am Plenum teilnehmen können, steht die Mailingliste zum digitalen Einbringen von Kritik und anders gelagerten Aspekten offen.

Eure BesetzerInnen des Audimaxes.

Bildungsstreik-Kongress

Zur Zeit findet im Audimax in Potsdam das Bundesweite Vernetzungstreffen statt, an dem auch Menschen aus Österreich und Frankreich teilnehmen. Insgesamt sind 42 (!) Städte vertreten.
Hier sollen Themen zu Vernetzung, weiteres Vorgehen im Bildungsstreik, Reflektion der bisherigen Arbeit u.a. besprochen werden.
Jede_r die/der noch Lust hat vorbeizuschauen, ist herzlich eingeladen!

Pressemitteilung der Potsdamer Besetzer_innen

Studierende zu Zugeständnissen bereit – Universitätsleitung gefordert

Die Studierendenschaft der Universität Potsdam hat vor etwa zwei Monaten erneut konkrete Forderungen an die Universitätsleitung und die Landespolitik gestellt. Wir als Besetzende sehen uns diesen verpflichtet und werden sie solange mit den dafür notwendigen Mitteln einfordern, bis die Forderungen konkret umgesetzt sind.

Auf Landesebene wurden seitdem zumindest erste Anzeichen von Bewegung in Richtung unserer Ziele sichtbar. Dies erkennen wir an, auch wenn konkrete Veränderungen noch auf sich warten lassen. Wir als Besetzende wollen das Kooperationsangebot der Brandenburger Wissenschaftsministerin, Martina Münch, „gleich zu Beginn des neuen Jahres 2010“ das Gespräch zu suchen und „gemeinsam weiter an Lösungen“ zu arbeiten, wahrnehmen.

Wichtig ist uns, dass der breite Diskussionsprozess der Studierenden wie bisher sichergestellt ist. Die Proteste, Erfahrungen und Erfolge der letzten Wochen haben deutlich gezeigt, dass ein Raum für intensive bildungspolitische Diskussionen notwendig und wirksam ist. Damit die von allen Seiten eingeräumten Probleme im Bildungswesen konstruktiv angegangen werden können und die damit angekündigte Reform der Bologna-Reform gelingen kann, muss den Studierenden auch weiterhin ein geeigneter Raum zur Verfügung stehen.
Wesentlich für die Arbeit der Potsdamer Studierenden ist nun nicht mehr, dass dieser Raum weiterhin das Audimax ist, sondern dass er zentral gelegen, groß genug für breit angelegte Diskussionsrunden und für alle interessierten Studierenden kontinuierlich nutzbar ist.

Wenn der Studierendenschaft der Universität Potsdam bis zum 8. Januar 2010 ein entsprechender Raum zur Verfügung gestellt wird und ab diesem Zeitpunkt für die Studierenden nutzbar ist, dann sind wir als Besetzende bereit, bis zu diesem Datum aus dem Audimax in die adäquate Alternative umzuziehen.

Jetzt ist die Universitätsleitung gefordert! Wir erwarten damit einen ersten konkreten Schritt zur Entspannung der Situation. Wir sehen die Universität in der Pflicht, ihren Studierenden die geforderte Diskussionsplattform zur Verfügung zu stellen.