P R E S S E M I T T E I L U N G der Studierenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Brandenburg

Potsdam, 10.11.2009

GEW-Studis solidarisieren sich mit den protestierenden Studierenden an
der Uni Potsdam

Die GEW-Studis Brandenburg begrüßen die jüngsten Proteste der
Studierenden an der Universität Potsdam. „Den Studierenden“, so Hannah
Grün von den GEW-Studis „müssen angemessene Bedingungen gewährleistet
werden, um jedem und jeder einzelnen einen erfolgreichen
Studienabschluss zu ermöglichen.“

Wir unterstützen die Methode des Protestes angesichts der gravierenden
Probleme und dem Unwillen eines Entgegenkommens seitens der Politik
und der Universitätsleitung nach den lauten Protesten der vergangenen
Monate. Wir freuen uns, dass die Protestierenden sich der Lehre nicht
in den Weg stellen, sondern sich aktiv für die ungestörte Durchführung
aller Lehrveranstaltungen einsetzen. Dies ist ein deutliches Zeichen
für die Ernsthaftigkeit ihres Anliegens. „Emanzipierte Bildung kann
nicht in überfüllten Lehrveranstaltungen mit frontalen Lehrformen
stattfinden. Es bedarf dagegen Räume zur kritischen, dialogischen
Auseinandersetzung, um in die Zukunft gerichtete Lernprozesse zu
erreichen. Diese Bedingungen herrschen an der Universität Potsdam
nicht vor“, stellt Benjamin Mosebach, Sprecher der GEW-Studis fest.

Die Forderungen der Protestierenden nach besseren Rahmenbedingungen
für emanzipierte Bildung teilen wir als GEW-Studis Brandenburg in Gänze!